Pigin berichtet über digital Gadgets, Tools sowie über die weiten des WWW - und anderen Welten

Samstag, Oktober 21, 2006

Digitale Romantik – und Coolness

Candlelight Music: Anstelle von Feuerzeugen werden Handys geschwenkt, berichtet Shibby . Digitale Romantik! "Willst du mit mir gehen?" fragt man heute ja auch via SMS ... und wo die Coolen früher mit dem Gettoblaster auf der Schulter durch die Szene schlurften, kommen einem die Teenies heute mit einem scheppernden Handy in den Fingern entgegen. Der Gettoblaster machte wenigstens noch so richtig Lärm... auch wenn er natürlich bedeutend schwerer war... ;-)
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Business-Anzug für Telefonkonferenzen


Dieser Anzug wird der Video-Telefonie endlich zu ihrem lange vorhergesagten Durchbruch verhelfen: Mit Klebestrip hinten befestigt, ist er zwar von hinten her gesehen „pfui“ – von vorne jedoch „hui“. Jedenfalls ist das Teil leicht umhängbar und allzeit bereit, damit dessen Besitzer eine gute Falle macht – sollte eben eine Videokonferenz anstehen. Weiterer Vorteil: Da er nur knapp die Brust bedeckt, spielt der Bauchumfang des jeweiligen Trägers eine untergeordnete Rolle. Somit kann man diesen „Halb-Anzug“ auch gemeinsam erstehen – zum Beispiel Abteilungsweise.
Ach ja: Wer gerne in Clubs mit Kleidervorschriften geht, kommt damit auch leichter am Türsteher vorbei. Einfach das Teil unter der Jacke hervorblitzen lassen ;-))
www.businessbib.net

Analphabeten-Handy für Senioren?


Motorola hat ein Handy zusammen mit und für Analphabeten lanciert: Es führt mit Sprachausgabe durch die Menüs, wobei der adaptive Lautsprecher automatisch lauter werden soll, wenn der Umgebungsgeräuschpegel ansteigt. Ohne dass man irgendwo in einem Menü nach einer Lautstärkeregelungsfunktion suchen muss. Das Display zeigt zwar auch Buchstaben an – diese werden aber riesengross abgebildet (wobei ich immer dachte, dass Analphabeten einfach nicht lesen können – egal wie gross oder klein die Buchstaben sind…)
Cash -Journi Peter Wolf war an der Präsentation dabei: „Das Handy soll den Händlern für 25 Dollar überlassen werden, in Indien und Südafrika wird es schon ausgeliefert (Motorola-Chef Valerio Camardella sagte gemäss Wolf an der Präsentation, es würden bereits 5 Millionen Bestellungen vorliegen).
Mit Wolfs Kommentar, dass dies ein geeignetes Seniorenhandy ist, bin ich nur bedingt einer Meinung. Bei uns wird das "Analphabeten"-Handy sicherlich den Senioren als "das Handy für den 3. Lebensabschnitt" verklickert – auch wenn man heute eigentlich wissen sollte (siehe Post unten), dass die Senioren nun mal keine Extra-Senioren-Dinge wünschen. Wobei besser als das neu lancierte "Katharina das Grosse" dürfte Motorolas Analphabeten-Modell wohl sein...

Donnerstag, Oktober 19, 2006

Katharina – der grosse Reinfall?


Gestern hatte ich ein interessantes GoogleAd: “ Katharina das Grosse” – stand da: Das etwas andere Handy für Senioren. Mit grossen Tasten und grosser Display-Schrift und reduzierter Funktionalität sollen nun auch die älteren Leutchen ans Mobile Netz gebracht werden (“Golem.de” ). Das Telefon hat die Dimension einer TV-Fernbedienung, ist klobig und absolut keine Schönheit. Dafür soll es für Hörgeräte optimiert sein. äusserst unpraktisch ist jedoch, dass man das Teil nicht mehr aufschieben kann, wenn man es auflädt – kleiner Usability-Fehler?? Wäre mal eine Untersuchung durch den Usability-Dienstleister Zeix wert....
Das Handy wurde an der “ Cebit” vorgeführt und ist seit Anfang Mai für 289 Franken erhältlich – übrigens auch in der Schweiz. Eine Recherche im Internet hat aufgezeigt, dass die alten Leutchen es auch schaffen, mit einem einfacheren Nokia-Modell mobil zu telefonieren – warum werden die älteren Herrschaften eigentlich immer so unterschätzt? Schliesslich ist es ja auch die Gruppe der so genannten Silver-User, die bezüglich der Internetnutzung zurzeit am stärksten wachsen. „Katharina das Grosse ist schamlos teuer für das was es ist. Je einfacher desto teurer? Wer macht hier Reklame für dieses unverhältnismässig teure Handymodell? Es sei für Senioren "gedacht" und Senioren sind nicht nur unfähige Leute sondern haben auch Geld, nicht wahr? Ich hoffe, niemand kauft so etwas”, meint dazu “Panchito”, ein Forums-Teilnehmer auf “ Seniorenweb.ch”.
Haben nicht auch schon die Schweizer Provider versucht, extra Handys für Ältere zu promoten? Ich würde gerne wissen, wie viele “ Mobi-Click”, das Seniorenhandy von Orange, bereits verkauft wurden. Wer hat schon Lust, als alt(modisch) abgestempelt zu werden, und mit einem riesenklobigen Mega-Handy rum zu laufen? Dass Senioren allergisch auf „Seniorenprodukte“ reagieren, dazu gibt’s sogar “ Studien” - auch wenn dies eh klar war – oder?

Was macht ein Windows-Virus auf Apples iPod?

Apple hat Video-iPods mit einem besonderen Feature verkauft: Wer nach dem 12. September einen Video-iPod gekauft hat, hat eventuell auch gleich noch einen Windows-Virus miterstanden. Sein Name: RavMonE.exe.Wie das geht? Ganz einfach: Apple hat ein paar Windows Terminals in der Produktionslinie. „As you’re probably aware, the majority of iPod sales are made to Windows users“, erklärte Vice President Greg Joswiak gegenüber “ Mac World”. Der infizierte Windows-Rechner war – ironischerweise – Teil des Kontrollprozesses.
Doch wie kann man den iPod mögen – und kaufen – und beim Computer noch immer auf PC setzen? Gibt’s wirklich Leute, die scharf auf Würmer, Viren und Trojaner sind?

Dienstag, Oktober 17, 2006

Google setzt auf Solarstrom

Google will auf seinem Mountain View Campus Solarzellen-Panels montieren. Damit hätte Google die grösste Solaranlage, die je auf einem Corporate Campus gebaut worden ist. Mit dem Strom könnte man gemäss Google 1’000 Häuser in Kalifornien versorgen.
Mit dem Strom will Google aber sicherlich in erster Linie seine hunderten von PCs speisen, die täglich für all die weltweit generierten Suchanfragen genutzt werden – steigt übrigens einer aus, so wird er nicht wieder repariert – sondern einfach mit einem neuen Gerät ersetzt. So steht es jedenfalls im Buch “The Google Story”.
An diesem Konzept könnte Google nach der Einrichtung der Solaranlage arbeiten – ist nämlich nicht wirklich ökologisch.
Ein Thema, das übrigens auch schon die Marktforscher für sich entdeckt haben: Mit erhobenem Zeigefinger rät Gartner IT-Verantwortliche, sich stärker mit dem zunehmenden Energieverbrauch und den Gesetzen zum Umweltschutz zu beschäftigen. Den nicht nur der Elektromüll, der mit Vorliebe in Drittwelt-Länder abgeschoben wird, werde zunehmend ein Problem. Auch der stetig ansteigende Stromverbrauch der Computer ist nicht ohne: Er könnte längerfristig die globale Erwärmung beeinflussen, so Gartner.

Montag, Oktober 16, 2006

Handy-Touchscreen zum Zweiten


Das Handy der Zukunft ist super ultraflach, hat keine Tasten mehr sondern wird mittels Touchscreen-Bedienung gesteuert. So jedenfalls will es Nokia, die erste Daten zum Handy der nächsten Generation unter dem Studiennamen Aeon präsentierte.
Ober- und Unterseite des Handys stellen ein virtuelles Display dar, das einen grossen Vorteil mit sich bringen: Mit einem Klick könne der User zwischen einer angezeigten Zahlen-, Buchstabentastatur oder beispielsweise einer Medienplayer-Bedienung umschalten, so Nokia. Ein Prototyp, bei dem die neue Technik funktionstüchtig implementiert wurde, ist leider noch nicht gesichtet worde. Bleibt zu hoffen, dass sich die Finnen ein bisschen mehr überlegt haben als die Tüftler und Designer von LG…

Tag des Hungers

Heute ist der Tag des Hungers: Für nur 80 Dollar pro Familie und Jahr könne man dem weltweiten Hunger ein Ende bereiten - habe ich gestern in den Nachrichten gehört. 80 Dollar sind für uns nicht viel - so viel geben wir schon nur an einem Samstag für Dinner, Kino und Bar aus. Oder für ein paar Cds oder eben eigentlich unnütze Digi-Gadgets, wie etwa den USB-Hamster - siehe Eintrag gestern -...

Easypay ade - scheiden tut nicht wirklich weh..

Gerade heute, als ich in meiner Tasche nach meinem Handy suchte, kam Sie mir zwischen die Finger: Die blaue Easypay-Karte der Swisscom, die ich kurz nach der Lancierung des Produktes geschenkt bekommen habe. Wert: 3 Franken (da soll noch einer sagen, man würde uns Journalisten bestechen...). Nun kann ich sie in den Müll werfen - oder noch ganz schnell aufbrauchen: Easypay wird nämlich auf Ende März 2007 eingestellt - stand da in der Handelszeitung hier letzten Donnerstag. "Die Umsätze liegen deutliche unter den Erwartungen", begründete Swisscom-Sprecher Christian Neuhaus gegenüber der Wirtschaftszeitung den Abschuss des blauen Kärtchens. Genutzt haben Easypay gemäss Handelszeitung vor allem Jugendliche ohne Kreditkarte. Betroffen von der Einstellung seien aber auch rund 50 Unternehmen, unter anderem Partnerwinner.ch, Caritas, Facts oder die Basler Zeitung.
Betroffen bin nun also auch ich. Doch was soll ich bloss mit diesen drei Franken anstellen? Einen Partner hab ich schon, Facts und Basler Zeitung les ich nicht gerne (Sorrryy!!!) - bleibt eigentlich nur noch Caritas übrig - wobei: Ist es nicht schon fast peinlich, drei schlappe Franken zu spenden???
Wenn ich’s mir so überlege, könnte ich die Karte auch ganz einfach behalten - so als Denkmal an einen weiteren Versuch, unserer Jugend das Geld aus den Taschen zu ziehen, die damit wohl irgendwelche Klingeltöne herunterluden...

Sonntag, Oktober 15, 2006

Nichts für narzistisch veranlangte Menschen


Das "Chocolate Phone" von LG sollte anders sein als alle anderen bisher gesehehen aufschiebaren Slider-Handys: Der „Schoko-Riegel“ ist mittels Touchpad bedienbar – Tasten findet der User keine. Wer telefonieren will oder ein SMS schreiben muss, berührt die Oberfläche der rot beleuchteten Bedienelemente und navigiert so durch das Menü.
Das Handy hat ein tolles Design, sieht cool aus, scheint prädestiniert, ein Frauen-Handy zu werden, da es auch noch ins kleinste Täschchen passt. Doch: Es ist nichts, gar nichts für Selbstverliebte: Wer versucht, von sich selbst ein Bild zu schiessen mit der eingebauten Kamera, wird eher ungewollt den Ex anrufen, als ein bild von sich speicern können: Die super tolle, super stylische, super-rot-leuchtende Touch-Pad-Bedienung machen es unmöglich, den Auslöser zu treffen. (Hat übrigens ein Mann herausgefunden – nur dass jetzt die Autorin nicht als sexistisch hingestellt wird...).
Einen lustigen Artikel über die Usability des LG Chocolate gibt’s übrigens hier.
A Propos auspacken: Das Handy würde nach Schokolade duften – stand im Mail eines Providers, der das Gerät zum Test anbot. Von Schoggi-Geruch keine Spur: Es müffelte genau gleich nach neuem Gerät wie alle anderen – leider?

USB-Gadget für Sklaventreiber


Wer immer noch – wie der Autor dieses Blogs – des 10-Fingersystems unkundig ist, der hat jetzt eine Motivation mehr, sich doch noch ein Tipp-Lernprogramm zumute zu führen: Neu gibts ein USB-Hamsterrad zu kaufen, der den mitgelieferten Plüsch-Hamster nach Tipp-Geschwindigkeit rennen lässt. Verrückte USB-Erfindungen gibt es zwar viele – aber diese ist wirklich völlig abgespact. Eignet sich übrigens auch für all jene, die immer nur von ihrem Chef herumgejagt werden, selbst aber niemanden zum herumjagen haben.... Einfach das rote Rädchen per USB an den Computer anschliessen, eine mitgelieferte Software gleicht die eigene Tippgeschwindigkeit mit dem rennenden Hamster ab und drauf los tippen.
Achtung: Ab einer gewissen Geschwindigkeit fängt das arme Tier –funktioniert natürlich nur mit dem extra mitgelieferten Plüsch-Hamster – an zu quieken: Dies wäre dann der Moment, wo der sensible Tipper das Rad abschaltet – nur wirklich unsensible, sadistisch veranlangte Freaks tun dies nicht und nerven ihre Kollegen im Grossraumbüro….
Das USB-Rad ist nur für die Anwendung mit Plüsch-Hamster gedacht. Dieser ist gemäss Hersteller leider wenig kompatibel mit seinen lebendigen Artgenossen.
Gesehen bei www.iwantoneofthose.com für 35 Euro.

 
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